Bauers Depeschen![]() ![]() DIESE SEITE IST BEI EINEM KORREKTUR-VERSUCH ![]() VIA TASCHENTELEFON KOMPLETT ABGESTÜRZT - ADIOS! ![]() ![]() Ursprünglich war hier dieser Text zu lesen, und der gilt noch: ![]() ![]() WERTE HOMEPAGE-GÄSTE, ![]() es war ein gutes Wochenende. Am Samstag war ich schwitzen und schwimmen im Bad Berg, am Sonntag mit Serben-Eddy auf der Dachswald-Strecke, und wäre nicht die 1:2-Niederlage der Kickers gegen Saarbrücken dazwischen gekommen, gäbe es nichts zu meckern. Unseren Flaneursalon-Abend am morgigen Dienstag im Speakeasy habe ich vollends vorbereitet, im Schnitt sitze ich an solchen Programmen zwei Tage: Zusammenstellung, Ablauf, Text-Übergänge. Die Lieder- und Geschichtenshow, bald vierzehn Jahre alt, ist eine reine Spaß-Aktion. Mit dem Aufwand, den ich treibe, mit den vielen Musikern auf der Bühne ist mit dieser Art Veranstaltung kein Geld zu verdienen, und das ist auch nicht Sinn der Sache. ![]() Die Idee war, mit dem Flaneursalon ein echtes Stadt-Programm auf die Beine zu stellen, eine Stuttgarter Sache, gute Unterhaltung mit Informationen – so etwas wie die Fortsetzung der Zeitung mit den Live-Elementen der Mix-Show. Dank Flaneursalon kam beispielsweise vor zwei Jahren die Gerda-Taro-Ausstellung im Kunstmuseum zustande. Artikel in der Zeitung hatten nichts bewirkt, erst nachdem ich einen Text über die Stuttgarter Kriegsfotografin in unserer Show im Literaturhaus vorgetragen hatte, kam Bewegung in die Sache. ![]() Vor sechseinhalb Jahren ging die Flaneursalon-Webseite ins Netz – gedacht als unterhaltsamer, informativer Gemischtwarenladen. Die Seite hat heute sehr gute Resonanz, sie wird von mehr Leuten besucht als erwartet und bietet seit kurzem auch die einzige Möglichkeit, meine Stuttgarter-Nachrichten-Kolumnen online zu lesen. Im kommenden Jahr werden die StN die Kolumnen nicht mehr wie früher gratis, sondern nur noch gegen Gebühren im Internet anbieten. ![]() Ursprünglich hatte ich die Webseite zur Werbung für die Flaneursalon-Abende eingerichtet, auch in der Hoffnung: Wenn ich im Internet etwas biete, kommen die Leute zu den Veranstaltungen – nach der Devise: Eine Hand wäscht die andere, die Sache ist mal eine Eintrittskarte wert. Dieses Gedanke war falsch. Richtig ist: Die meisten Leute wollen alles umsonst, an gegenseitige Unterstützung denken nur gute Freunde. Selbstverständlich wird erwartet, dass man sich für Demos, für Aktionen, für Benefiz-Dinge einsetzt. Immer schön gratis und gern auch was drauflegen. Im Gegenzug kommt wenig oder nichts. ![]() Wie gesagt, an diesem Dienstag machen wir unseren Flaneursalon im Speakeasy, Rotebühplatz 11. Zam Helga, Dacia Bridges & Alex Scholpp, Toba Borke & Pheel sind dabei. Beginn ist um 20.30 Uhr, es gibt noch Karten an der Abendkasse. Am 18. November werde ich im Theaterhaus mein neues Kolumnen-Buch vorstellen (u. a. mit Los Santos und Vincent Klink), und bis Jahresende werde ich entscheiden, ob ich den Flaneursalon einstelle und diese Seite aus dem Netz nehme. Womöglich ist es einfach genug. Es gibt auch ohne Flaneursalon genug zu tun. ![]() ![]() KOMMENTARE SCHREIBEN IM LESERSALON ![]() ![]() |
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