Bauers DepeschenDonnerstag, 23. September 2021, 2284. Depesche![]() ![]() ![]() ![]() LIEBE LESERIN, LIEBER LESER, ![]() neue Kontext-Kolumne: DAS ÜBEL. Glosse über einen resignierten Wähler, der trotz alledem wieder im Schulhaus die Hosen runterlassen wird. Text: AKTUELLE KONTEXT-KOLUMNE ![]() ![]() TERMINE ![]() Am Donnerstag, 30. September, gibt es vor der Stuttgarter Bahnhofsruine die Kundgebung zur Erinnerung an den „Schwarzen Donnerstag“. Diese Erinnerung führt geradewegs in die Gegenwart. ![]() Am Samstag, 2. Oktober, findet die Stuttgarter Kundgebung „Solidarität mit der afghanischen Bevölkerung“ statt. Marienplatz, 14 Uhr. ![]() Am Freitag, 22. Oktober, wird im Kleinen Saal des Gustav-Siegle-Hauses ein wichtiges Buch mit aktuellem Stoff vorgestellt: „Fehlender Mindestabstand. Die Coronakrise und die Netzwerke der Demokratiefeinde“ (Verlag Herder) - Es lesen und reden in der Hauptstadt der „Querdenker“ der Herausgeber Matthias Meisner (Journalist, Berlin) und Dietrich Krauß (Autor „Die Anstalt“, Stuttgart). Mit gastfreundlicher Unterstützung der Stuttgarter Philharmoniker und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. ![]() Am Sonntag, 28. November, lade ich zu einem kleinen Flaneursalon auf die Kulturinsel ein. Sinn der Sache: Ein schöner 1. Adventsabend soll ein wenig auf diesen ungewöhnlichen, ständig vom Aus bedrohten Cannstatter Ort aufmerksam machen. Die Lieder- und Geschichtenshow mit Eva Leticia Padilla & Dany Labana Martínez, Stefan Hiss und Jess Jochimsen. Karten gibt's hier: VORVERKAUF KULTURINSEL ![]() ![]() 7./8. Dezember ![]() DIE NACHT DER LIEDER - NUMMER 20 ![]() „Die Nacht der Lieder“ feiert Jubiläum: Nach der Corona-Pause 2020 ist für den 7. und 8. Dezember in diesem Jahr die 20. Benefiz-Show zugunsten der Aktion Weihnachten der StN geplant. Laut aktueller Bedingungen wird die Veranstaltung in gewohnter Größenordnung im T1 im Theaterhaus stattfinden. Diesen Mittwoch beginnt der Vorverkauf. ![]() Im vergangenen Jahr wurde „Die Nacht der Lieder“ aufgrund der Pandemie abgesagt, auch die nachträglich organisierte Version unter neuen Hygiene-Bedingungen war nicht mehr möglich. Diesmal gilt das Prinzip Hoffnung. Die Show, deren Einnahmen diesmal der Kunst- und Kulturarbeit in der Region zugute kommen sollen, wird nach den aktuellen Bestimmungen der Landesregierung geplant – und muss bei Veränderungen eben anders arrangiert werden. Das ist der Alltag: Einfach tun, was geht. ![]() Nach der Absage 2020 findet die 20. Show im 20. Jahr des Bestehens der Benefiz-Reihe statt. Und weil in diesem Zusammenhang gern mal falsch gerechnet wird, kurz zum besseren Verständnis: Der Mensch kommt als Null auf die Welt, eine Veranstaltung dagegen startet mit der Nummer Eins. Deshalb wäre dieses Jahr eigentlich die 21. Ausgabe fällig. Dann aber hätten wir nicht unser schönes Doppeljubiläum. ![]() In der Weihnachtszeit 2001 ging die erste, von Roland Baisch moderierte „Nacht der Lieder“ im neu gestalteten Metropol-Kino über die Bühne, damals auch als Hommage an das historische Film- und Showtheater in der Bolzstraße. Demnächst soll dieses legendäre Haus nach dem Willen der Eigentümerin, der Union Investment, in eine Kletterhalle umgebaut werden. ![]() Schon die erste Show vor zwanzig Jahren präsentierte einen in der Stadt eher ungewohnt kontroversen Live-Mix vor der Kinoleinwand: Die Staatsopernsolistin Catriona Smith traf auf die Comedy-Band Die kleine Tierschau, die Marimba-Meisterin Jasmin Kolberg auf den jungen Rocksänger Eric Gauthier. Und viele waren erstaunt, wie leicht aus Unterschiedlichem Gemeinsames entsteht. In diesem Stil, der künstlerische Schubladen ignoriert, ging es auch nach dem erforderlichen Umzug 2004 ins größere Schauspielhaus der Staatstheater weiter. 2006 stieg in dieser Institution der sogenannten Hochkultur, die uns bei Bedarf bis heute spartenübergreifend unterstützt, erstmals der Balletttänzer und Musiker Eric Gauthier als Moderator/Entertainer auf die Showtreppe. 2007 wechselten wir wegen der Umbauarbeiten in der Bühne am Eckensee ins Theaterhaus, und bald schon waren zwei Abende nötig, um der Kartennachfrage gerecht zu werden. Zuletzt war der T1 mit fast 1000 Plätzen pro Abend immer frühzeitig ausverkauft. ![]() Jetzt, nach 20 Jahren, müssen wir erstmals auf Eric Gauthier verzichten: Er ist mit seiner Theaterhaus-Company Gauthier Dance auf Tournee (Corona hat die Terminplanungen komplett verändert). Diesmal wird die Komikerin und Schauspielerin Patrizia Moresco „Die Nacht der Lieder“ präsentieren. Seit Jahren lebt sie in Berlin, ist unserem Publikum aber als Stuttgarter Pionierin der deutschen Comedy-Szene bestens bekannt. Als Showband spielt nach wie vor die gewohnte Formation unter der Leitung von Jens-Peter Abele. Einen Tanztheater-Act liefert uns die John-Cranko-Schule. ![]() Die Besetzung ist auch zum Jubiläum kunterbunt international, bewährte Künstlerinnen und Künstler begegnen neuen Gesichtern. Nacht-der-Lieder-Premieren feiern die erfolgreichen Hanke Brothers mit ihrer zeitgenössischen Interpretation klassischer Musik und das Trio der Jazzsängerin Fauzia Maria Beg. Dass wir den 20. Geburtstag nicht ohne kräftige Paukenschläge zelebrieren, dürfte klar sein: Dafür ist das virtuose Percussion-Ensemble der Stuttgarter Musikhochschule zuständig, die Talkin' Drums. Neu im Aufgebot ist auch die Kabarettistin und Schauspielerin Katalyn Hühnerfeld. ![]() Damit zu den treuen Bühnengästen: Die südafrikanische Sängerin Thabilé ist wieder dabei, gewissermaßen unter der Zirkuskuppel tanzt die Artistin Vanessa Lee, und als unsere musikalischen Dauerläufer gehen erneut die Fuenf an den Start. Die eine oder andere Überraschungen ist nicht auszuschließen. ![]() >> Der Vorverkauf läuft bereits: an den Kassen des Theaterhauses, telefonisch (0711/4020720) und online: KARTEN THEATERHAUS ![]() Nach den derzeitigen Auflagen gilt für das Publikum die 3G-Regel: genesen oder getestet oder zweimal geimpft. Während der Vorstellung herrscht Maskenpflicht. ![]() ![]() KÜNSTLER*INNENSOFORTHILFE ![]() STUTTGART: WIR BITTEN UM SPENDEN ![]() Kurz vor dem ersten Lockdown, am 16. März 2020, haben wir unsere Aktion nach einer spontan einberufenen Kneipenrunde gestartet. Seitdem sind wir als zweiköpfige Initiative namens Künstler*innensoforthilfe Stuttgart aktiv. In dieser Zeit haben wir keinen Tag Pause gemacht. In einem Jahr und fünf Monaten haben uns 5700 Privatleute, Firmen und Institutionen mehr als 1,35 Millionen Euro gespendet. Mit diesem Geld wurden bisher 3230 Überweisungen an Pandemie-Betroffene in der Kunst- und Kulturarbeit, an Studierende und zum Erhalt einiger Projekte ausgestellt. Viele erhielten mehrfach Hilfe. Nach wie vor sind wir täglich aktiv, können aber nach dem jetzigen Stand finanziell nicht mehr lange durchhalten. Allen, die unsere Sache unterstützt und damit vielen Menschen im Großraum Stuttgart geholfen haben, sagen wir herzlichen Dank. Die Künstler*innensoforthilfe Stuttgart wurde gegründet, um in der Krise ein solidarisches Zeichen vor der eigenen Haustür zu setzen - als kleiner Beitrag zur Verteidigung einer Kultur der Vielfalt in unserem alltäglichen Leben. Spenden: KÜNSTLER*INNENSOFORTHILFE STUTTGART ![]() |
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