Bauers DepeschenSamstag, 18. April 2020, 2204. Depesche![]() ![]() ![]() ![]() TAG 33 - KÜNSTLERSOFORTHILFE: ![]() WARUM, WOZU. ![]() Ende Juni vergangenen Jahres haben ein paar Freunde und ich innerhalb weniger Tage die Stuttgarter Kundgebung „Schützt die Kultur vor den Rechten“ organisiert. Die Aktion fand im Schlossgarten statt - mit Mitwirkenden vom Kunstverein über die Rampe und das Theaterhaus bis zu den Staatstheatern Stuttgart und des Bündnisses Stuttgart gegen Rechts. Thema: Wir müssen uns wehren gegen den Kulturkampf von rechts, gegen die täglichen Angriffe der Völkischen und Nazis mit ihren parlamentarischen Anfragen und Störmanövern in allen Bereichen unserer internationalen Kunst. Diese Art der Zersetzung gehört seit jeher zur Strategie der Rechten und Nazis. Von dem AfD-Kultursprecher im Bundestag Marc Jongen (Karlsruhe) stammt der Satz: "Es wird mir eine Freude sein, die Entsiffung des Kulturbetriebs in Angriff zu nehmen.“ Dies allen zur Erinnerung, die in diesen Tagen Kultur als „verzichtbar“ bezeichnen. Oder sie ignorieren. (Dies gilt nicht für die zurzeit bundesweit vorbildliche Kulturunterstützung des Landes BW) ![]() Unsere kleine Initiative Künstlersoforthilfe Stuttgart wurde am 16. März spontan gegründet, um Kulturschaffende in der Krise solidarisch zu unterstützen - um auf die gesellschaftspolitische Bedeutung ihrer Arbeit hinzuweisen und sie zu würdigen. Wir sind weiterhin aktiv und in der Lage, Künstler*Innen und anderen, die im Kulturbetrieb tätig sind, finanziell auf die Schnelle unter die Arme zu greifen. Inzwischen haben wir fast 150.000 Euro Spenden erhalten und rund 450 Leute unterstützt. Ganz herzlichen Dank allen, die helfen! ![]() INFOS: KÜNSTLERSOFORTHILFE ![]() ![]() Das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 teilt mit: ![]() CORONA-FÄLLE AUF S-21-BAUSTELLEN ![]() Anfangs war von drei Arbeitern die Rede, inzwischen - Stand Freitagabend - sind es schon sechs türkische S21-Arbeiter, die infiziert wurden, zwei wurden bereits ins Krankenhaus überführt. Etliche Kontaktpersonen der Erkrankten aus den Containerwohnungen am Nordbahnhof wurden unter Quarantäne gestellt. Türkische Kollegen waren im Cannstatter Tunnel und im Bahnhofstrog eingesetzt. Den Skandal, der zunächst wohl unter der Decke gehalten werden sollte, hat Stadtrat Tom Adler (Vorsitzender des Linksbündnisses FrAKTION) aufgedeckt und öffentlich gemacht, nachdem er entsprechende Informationen erhalten hatte. ![]() Der Fall wird bei der bevorstehenden Video-Montagsdemo gegen S 21 behandelt werden. Dazu gibt es weitere starke Beiträge, u. a. von der Kabarettistin Christine Prayon. ![]() |
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