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Flaneursalon im Fluss

 
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# 3018 | 27.03.2020 09:45:53 | nesenbacher schrieb:
Zeit, sich wieder mal zu Wort zu melden.
Wo sind die Stammgäste?
Der Salon hier hat ja immer geöffnet!
Danke an die Initiatoren, alle Beteiligten und Spender der Künstlersoforthilfe.
Zusammenhalt jetzt und später sind Pflicht.
Bleibt alle gesund. Wir sehen und hören uns.
Solidarische Grüße vom nesenbacher

# 3017 | 15.02.2020 11:46:37 | Wilfried Harthan schrieb:
@ Thüringen – Depeschen #2176 und 2177
Danke Joe, gute und klare Worte zum richtigen Zeitpunkt. Hier eine kleine Info aus der Diaspora:
Der BVB-Fanclub Heinrich Czerkus hat Christian Lindner in einem offenen Brief aufgefordert, sein Amt im Wirtschaftsrat von Borussia Dortmund niederzulegen. Dieser Brief kann von allen Fans in einer online-Petition unterstützt werden. Einfach „Heinrich Czerkus“ und „offener Brief“ als Suchbegriffe eingeben.

# 3016 | 05.02.2020 08:56:35 | paule heinzelmann schrieb:
# 500 Mo
...ein echter Joe Bauer-Klassiker, yeah, Tucholsky-Format! Du solltest Bürgermeister sein!

# 3015 | 13.01.2020 14:04:18 | nesenbacher schrieb:
@2170. Depesche - Erinnerungen
Kann ich gut verstehen. Manchmal kommt sie – die Melancholie. Vor allem nach dem Verlust dieser ganz besonderen Menschen.
Mit Dacia Bridges verbinde ich auch noch das Hafen Picknick 2012, als sie bei Sonnenuntergang vor dem rotglitzernden Neckar sang. Ein magischer Moment.
Wolfgang Dauner war für uns "Rocker" schon in den Siebzigern eine unerreichte Größe. Die Ehrfurcht vor Jazzmusikern besteht bis heute.
Unter anderem zum Jazzmusiker Herbert Joos. 1994 lernte ich ihn über drei Ecken kennen und durfte mit ihm zusammen seinen Kunstband "Lady Day"/Billie Holyday typografisch gestalten. Wir verabredeten uns für einen Samstagmorgen. Herbert Joos erschien mit einem Sixpack Bier und sagte mit einem Augenzwinkern: "Gegen eventuelle Kreativitätsblockaden". Wir saßen bis in die Nacht vor meinem nagelneuen Mac. Obwohl nichts blockierte, waren wir zwischendurch nochmals an der Tanke. Die Korrekturabzüge besprachen wir später in seiner Dachwohnung hinterm Finanzamt. Eine Begegnung die ich nie vergessen werde.

# 3014 | 15.12.2019 08:51:30 | paule heinzelmann schrieb:
Depesche# 2149
Fürs Poesiealbum - ich sah in oft am Mikro stehn, bei Wind und Wetter, mit Regenjacke, Hut im Nacken, wasserfesten Stiefeln, sprach mit leicht schwäbischer Mundart, aber in mutigen, klaren Worten fürs Menschenrecht, war kein Weißwäscher, wurde von seinen Freunden bewundert und von seinen Gegnern beneidet, hörte er auf zu schreiben, wäre es ein Sieg für seine Feinde, J.B. long may you run.
Joe:Danke. „Mundart“ ist lustig - dann würde ich mit schwäbischen Begriffen sprechen ... Gott bewahre.

# 3013 | 01.12.2019 17:16:15 | rebstock schrieb:
Nachtrag zu Lämmle, August: 1942 kaufte er in Leo das Grundstück, wohlwissend, daß es bis 1936/37 Dr. Heilner gehörte, dem früheren Direktor der DLW. Als Jude wurde sein Besitz "arisiert". Informationen zur Gedenkstätte in Leonberg und Hinweise zu Führungen:
https://www.kz-gedenkstaette-leonberg.de/s tartseite/
Wer keine Gruppe auftreiben kann, bekommt von mir auch eine Einzelführung!

# 3012 | 15.11.2019 13:58:28 | nesenbacher schrieb:
@2149. Depesche - Ende Kolumne StN
Mann, Mann!
Danke für die 22 Jahre Engagement, klasse Geschichten und außergewöhnlich guten Journalismus.
"One Billion Dollars" zu wünschen wäre vermessen.
Deshalb einfach: Alles Gute, heile Knochen und nach wie vor eine helle Birne.
Schön das es hier "privat" und auch sonst wo weiter geht.
Keep on Running
Joe:Besten Dank, Herr Nesenbacher. Ich bemühe mich, weiterhin ein bisschen was zu schreiben, schon weil ich ja immer Stoff für den Live-Flaneursalon brauche.

# 3011 | 11.11.2019 13:08:07 | Rudi Reinhardt schrieb:
2146. Depesche
Um so älter ich werde um so mehr geht mir diese grausame und barbarische Zeit durch den Kopf. Richtig verstehen kann man diese Zeit eigentlich nicht. Traurig, dass heute wieder die gleichen Rassisten, Antisemiten und Faschisten in allen Parlamenten sitzen. Auch staatliche Stellen scheinen durchseucht zu sein von diesem braunen Dreck. Ich denke da nur z. B. an die schnelle Aktenvernichtung des Verfassungsschutzes nach Aufdeckung des NSU. Vielen dank für diese Rede.
Übrigens, im Sommer lief ich am Gerda Taro Platz vorbei. Es gibt dort nur eine große Blechtafel mit ihrem Namen drauf. Ich frage mich, wer oder warum man die Erklärtafeln über ihr Leben, die doch bei der Einweihung vor einigen Jahren zu sehen waren, entfernt hat. Möglicherweise sind sie ja wieder aufgetaucht, war seitdem nicht mehr dort.

# 3010 | 10.11.2019 22:03:23 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@3009
Genau so sieht's nämlich aus, lieber Wilfried! Ein farbenprächtiges Schweben auf der herbstlichen Waldau und danach ein träumerisches Davonsegeln, von den letzten Sonnenstrahlen begleitet. Was ist süßer als ein Derbysieg. Aber wem sag ich das. (Und die Erste vom VfB hat's auch erwischt. Ich freue mich morgen auf die vielen roten Kollegen. Moralisch und charakterlich höchst bedenklich, ohne Zweifel. Aber was will man in solchen Dingen tun, ich bin da leider hilflos).

# 3009 | 10.11.2019 08:16:58 | Wilfried Harthan schrieb:
Abrupter Themenwechsel:
DERBYSIEGER DERBYSIEGER HEY HEY!
Oder wie Herr Pfeifer einst sagte:
IST DAS MÄDEL NOCH SO LIEB, DERBYSIEG IST DERBYSIEG!
Trost von der Waldau für schwarzgelbe Tristesse.
Die Diaspora dankt.

Danke Joe, dass uns deine Homepage erhalten bleibt, hold on!

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