Willkommen!
Liebe Besucherin, lieber Besucher, ohne Übertreibung: Der Flaneursalon am Mittwochabend in der ausverkauften Rosenau war eine außergewöhnlich schöne Sache. Eine betörende Mischung. Auffallend: Unter das etatmäßig frisch gealterte Publikum hatte sich diesmal auch jüngeres Publikum gemischt. Meine Bühnengäste waren Gottfried Breitfuß & Peter Weilacher, Cemre Yilmaz & Natalia Rose … Österreich, Türkei, Kolumbien, Stuttgart …
Der nächste Flaneursalon findet am Sonntag, 10. Mai, im Tangoloft in der Hackstraße in Stuttgart-Ost statt. Noch einmal geht der Musiker und Schriftsteller VIncent Klink für uns auf die Bühne – kochen wird er allerdings nicht. Außerdem dabei: Eva Leticia Padilla & Dany Labana Martínez und Stefan Hiss.
Veranstaltungen unter Mitwirkung unseres Netzwerks Gemeinsam gegen rechts – für eine bessere Demokratie:
Workshops im Hotel Silber:
Mit Zivilcourage gegen Hass und Hetze
Wie kann ich couragiert menschen- und demokratiefeindlichen Äußerungen entgegentreten? Damit beschäftigt sich dieser Workshop. Souverän bleiben, auch wenn es einem die Sprache verschlägt. Wir üben erfolgreiches Vorgehen in Konfliktsituationen: Position beziehen im Alltagsgespräch im privaten oder auch im öffentlichen Umfeld.
30 Personen können teilnehmen. Anmeldungen per Mail sind gut für unsere Planung: kontakt@netzwerk-gegen-rechts.info
Sa, 7. Februar: 10 Uhr – 12:30 Uhr: Basisworkshop
und Vertiefungsmodul 13:30 Uhr – 15 Uhr
Sa, 9. Mai 2026: 10 Uhr – 12:30 Uhr: Basisworkshop
Sa, 11. Juli 2026: 9:30 – 12:30 Basisworkshop
und 13:30 Uhr – 15 Uhr Vertiefungsworkshop
Sa, 7. November 2026: 10 Uhr – 12:30 Uhr Basisworkshop
1. Stuttgarter PRÜF-Kundgebung
Samstag, 14. Februar, Schlossplatz, Beginn 12 Uhr
Ab 11 Uhr Sign Party: Plakate gestalten mit den Workshop-Coaches Tanja & Andreas – und andere Aktionen.
Die 1. Stuttgarter PRÜF-Kundgebung wird von einem Team aus der Stuttgarter Kulturszene organisiert. Ins Leben gerufen hat die PRÜF-Demos der Hamburger Satiriker Nico Semsrott – inzwischen finden sie in mehreren Bundesländern statt. Geplant ist, die Aktionen möglichst an jedem zweiten Samstag im Monat in Landeshauptstädten durchzuziehen. Anders als bei üblichen Kundgebungen dominiert die künstlerische, spielerische, interaktive Form, um auch neues Publikum im Engagement gegen Demokratiefeinde zu gewinnen. Politik muss Spaß machen! Fahnen von Parteien und Organisationen sind nicht erwünscht.
Sinn der PRÜF-Kampagne: „Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.“ Die Landesregierungen werden aufgefordert, diese Prüfungen einzuleiten.
Mitwirkende in Stuttgart u. a.: Patrick Bopp (Musiker, Chorleiter), Bastian Sistig & Laura Oppenhäuser (Moderation), Stephan Moos & Dahab Paulos (Schauspieler/in), Florian Hacke (Comedian), Laura Braun (Liedermacherin), Mitglieder von Chören, Salamaleque Dancers across Borders …
Dienstag, 3. März 2026, Württembergischer Kunstverein, 19 Uhr:
Klaus Gietinger liest aus seinem neuen Roman:
TOTE AUF URLAUB
Berlin 1919
Kaum ein Autor hat sich so intensiv mit der deutschen Novemberrevolution befasst wie der Filmemacher und Schriftsteller Klaus Gietinger. Ergebnis sind ein halbes Dutzend Bücher, die immer neue Aspekte dieses Jahrhundertereignisses erschließen. In seinem Archiv liegen noch viele Schätze. Ein Teil dieser Dokumente gehen nun in einen Roman ein, dessen Handlungsstränge belegbar sind. Der Autor hat es verstanden, die Geschichte lebendig werden zu lassen. Der Roman taucht ein ins unruhige Berlin von 1919, kurz nach der Novemberrevolution, die das Ende des Kaiserreichs brachte. Der konservative Kriminalkommissar Richard Brinkmann und die mit revolutionären Ideen sympathisierende Kriminalassistentin Cläre Reichelt ermitteln in einem der spektakulärsten politischen Verbrechen der deutschen Geschichte, dem Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht.
Bernhard Weiß, liberaler Vizekriminaldirektor, von Antisemiten als „Isidor“ verhöhnt, deckt die Recherchen der beiden – obgleich nur die Militärjustiz – im Auftrag der SPD-Regierung – den Fall behandeln soll. Schnell zeigt sich: Es wird vertuscht. Brinkmann und Reichelt entdecken eine heiße Spur ganz nach oben. Und geraten in den Strudel der aufkommenden Gegenrevolution. Eintritt frei.
In Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung BW