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# 2810 | 25.04.2017 11:21:22 | Alfred schrieb:
zu 1782
ja es war wie es war :
der erwähnte Radiokönig und Boxpromotor - damals ziemlich oben angekommen - dann doch hochverschuldet verlies diese Welt, seine Familie und seine Freunde in seiner Not.
Verlassen von "Finanz-Freunden" (Spekulanten?) liess er sich auf seine letzte Fahrt - in einem der ersten 600er Mercedes - zur Rohrbachbrücke chauffieren von der er in den Freitod sprang.
"BB" hätte uns noch an vieles über die Welt des Boxens in Stuttgart erinnern können, zu der auch "Onkel Otto" gehörte.

Er und seine Beiträge fehlen uns hier sehr.

Der Beitrag zu Adi zeigt uns respektvoll und einfühlsam das Leben eines Boxers - mitten unter uns . bis zu seiner Abberufung.

# 2809 | 23.04.2017 15:17:50 | rebstock schrieb:
Demonstrationen für eine "seriöse Wissenschaft und Forschung " sind nicht nur wegen der massiven Einmischung von Kapital und Dummheit in universitäres Leben wichtig. Auch der Wissenschaftsbetrieb selbst braucht die kritische Begleitung mehr denn je. So "schreibt eine Claudia Bosch in ihrer Doktorarbeit 'Fest und flüssig - Das Feiern im Festzelt als Cultural Perfomance': In dem Moment, in dem der männliche Anteil überdominierend ist, wird es brutal'" (Stuttgarter Zeitung). Überdominierend? In der Überzahl? Dominierend? Außenfassade? Wer hilft unserer Doktorandin in die Sprache? Bauer, ans Werk!
Joe:So manche tote Leiche liegt in der Glasvitrine ... das sind die Folgen der Cultural Performance.

# 2808 | 22.04.2017 12:22:17 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@2807
Sehen Sie, das meinte ich, das ist der Cannstatter Fluch:

Selbstverständlich muss es unten heißen

"Cannstatt existiert überhaupt NICHT"

Schlamperei!

# 2807 | 22.04.2017 12:14:12 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@Kolumne FEUERPAUSE

Nee, Freunde. Nee. Ich lasse mich nicht mehr hinters Licht führen. Auch vom Chef nicht, wenngleich der immerhin dem, der zu lesen versteht, eindeutige Hinweise gibt!

Natürlich gehört Cannstatt nicht nur nicht zu Stuttgart. Cannstatt existiert überhaupt – und zwar in vielfältiger Weise. So denn etwas, was überhaupt nicht existiert, selbiges überhaupt vielfältig tun kann. Cannstatt ist eine bloße Erfindung, erträumt möglicherweise bei der Lektüre von Beziehungsratgebern in der Lokalität „Wikinger“ unterm Charlottenplatz. Oder glaubt jemand, dass es etwas wie Watzenborn-Steinberg gibt, wo angeblich die Stuttgarter Kickers heute spielen? Cannstatt, Watzenborn-Steinberg, VfB Stuttgart… ein und derselbe Humbug.

Einmal hat der Chef von einer Frau berichtet, die in Cannstatt eine Blaskapelle im Biergarten dirigiert habe. Brauchen Sie mehr Beweise? Na also.
Joe:Die Frau, die in Cannstatt eine Musikkapelle dirigierte, kommt aus England - und lebt in Cannstatt. Am 5./6. Dezember tritt sie mit einem Posaunenchor bei der "Nacht der Lieder" im Theaterhaus auf; für diese Show mit vielen internationalen Künstlern aus Pop und Jazz, Tanz und Comedy gibt es noch Karten. Also zügig kaufen und der Wahrheit und dem Leben ins Gesicht schauen!

# 2806 | 21.04.2017 14:46:55 | Wilfried Harthan schrieb:
@ 2806

Auch als Schwarzgelber stehst du da mit offenem Maul. Dabei ist diese unglaubliche Drecksaktion ja nur die Spitze des Eisbergs. Diese Optionsscheinzockerei kann ganze Volkswirtschaften absaufen lassen, Elend und Hungertote inklusive. Und mit diesem Mörderzeugs kann jeder Heiopei völlig legal an jeder Börse zocken. Den Handel mit Optionsscheinen muss verboten werden. Es wäre ein kleiner Schritt in Richtung menschlicher Anstand. Klar Joe, es geht um Geld, und uns vom Lesersalon fragt ja sowieso keiner.

# 2805 | 21.04.2017 10:38:31 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
Anschlag auf BVB-Bus angeblich durch Optionsscheinzocker.

Selbst falls es konkret nicht stimmen sollte: Irgendeiner muss sich das ja ausgedacht haben.
Eine Drehung an der Irrsinnsschraube geht offenbar immer noch.

Das Maul würde einem offen bleiben, wenn's nicht ohnehin schon ständig offenstünde...
Joe:Es geht um Geld - und da geht alles.

# 2804 | 20.04.2017 19:01:23 | Ralf Groher schrieb:
Herr Bauer, bemerkens- und dankenswert an Deinen Kolumnen ist vor allem der Adressat (auch AdressatIn, Zielgruppe etc.), zumindest empfinde ich das so. Es schreiben wenige Deiner Kollegen für Menschen, die über allem Links/Rechts, Gutmenschen/Wutbürger, religiösem und anderem dualen Trennungsscheiss menschliche Solidarität als normal und gegeben in den Vordergrund stellen. Harvard-Wissenschaftler haben schon vor wenigen Jahren (!) nahezu schockiert festgestellt, dass sich in einfachen Massenversuchen 3-5jährige als zu 90% hilfsbereit, anteilnehmend und solidarisch verhalten, wenn die Person gegenüber Hilfe benötigt. Bis dahin war offizielle Lehrmeinung, dass der Mensch=das Kind selbstbezogen und opportunistisch denkt/handelt. Abgefahrene Erkenntnisse, sieht man auf Arte.
Ebenso sind für viel zu viele bemühte Menschen (meiner Beobachtung nach) Begriffe wie Gemeinsinn, Solidarität, Anstand, Kinderstube, verantwortungsvolles Handeln negativ belegt oder missbraucht oder Wahlkampf-Worthülsen. Den Job, das wieder gerade zu rücken, muss halt einer machen. Danke, Grüße, Groher
Joe:Besten Dank, Ralf. Solidarität gilt als nicht besonders cool - man müsste ja über die unsermessliche Größe seines eigenen Ichs hinausdenken.

# 2803 | 20.04.2017 10:29:59 | Mario schrieb:
Eine kurze Frage an den Altstadt-Insider Bauer:
Gibt es bereits Pläne für die Bebauung des Areals des Züblin-Parkhauses (und ggf. des Breuninger-Parkhauses)?
Warum fasst man sich nicht ein Herz und orientiert sich an Frankfurt a.M. mit dem derzeit dort sehr erfolgreich stattfindenden Wiederaufbau von Teilen der Altstadt? Dies wäre ein großer identitätsstiftender Beitrag neben den Neubauten des Europaviertels. Neben dem neu zu schaffenden Kulturviertel mit der Untertunnelung der Adenauer-Straße könnte sich somit - nicht weiter unterbrochen vom Züblin-Parkhaus - eine deutlich vergrößerte Stuttgarter "Altstadt" vom Schwabenbräu Hochhaus bis zum Wilhelmsplatz ziehen...
Joe:Mario, über das Gelände des Züblin-Parkauses, das 2022 abgerissen werden soll, gibt es noch keinerlei (offizielle) Entscheidungen. BürgerInnen der Altstadt bemühen sich zurzeit, eine Initiative (und einen Verein) zu gründen, um sich an den Planungen beteiligen zu können. Ein paar öffentliche Treffen haben bereits stattgefunden. Ein Ansprechpartner ist Heinrich Huth von der Jakob-Stube, Jakobstraße (Leonhardsviertel).

# 2802 | 20.04.2017 07:22:25 | Uwe Horst Pfeifer schrieb:
@Kolumne MILIEUSCHUTZ

„Aufbruch bezeichnet die Eingeweide von erlegtem Wild und die Entfernung derselben aus dem Wildkörper.“ (zit. nach Wikipedia, Stichwort „Aufbruch (Jagd)“)
Passt doch prima. Ist die Sau erlegt, wird sie ausgenommen.

Äußerstes Interesse erregt auch und gerade zu solch frühmorgendlicher Stunde der Ausflugstipp in die Lokalität „Drehscheibe“, die ich in Kürze zu inspizieren gedenke. Ist das jene kleine Bar, die in die Eingeweide (sic!) des Gleiskörpers eingelassen ist, wenn man den Bahnhof, in Fahrtrichtung Esslingen gesehen, nach rechts verlässt? Ich verirrte mich einst dort auf meiner Kontrollreise in die Bahnhofsgaststätte Obertürkheim und konnte dem sirenenhaften Locken nur mit stählerner Disziplin widerstehen…

# 2801 | 18.04.2017 23:22:07 | Wilfried Harthan schrieb:
@ StN-Fußballkolumne: Alles normal

Im Stadion war es so: alle wussten schon mehr oder weniger Bescheid, als Stadionsprecher Norbert Dickel die Spielabsage bekanntgab. Kurz danach fangen die Fans des AS Monaco an zu singen. Als Antwort ein gellendes Pfeifkonzert, der Gesang bricht ab. Kurze Zeit später skandiert der Gästeblock „Dortmund, Dortmund“, ein Riesenapplaus der Schwarzgelben folgt. Ein Dialog ohne Worte, alles wieder okay, der Rest ist bekannt. Zahllose Fans von AS Monaco übernachten bei Borussen. Am nächsten Abend singen alle 60000 Fußballfans gemeinsam „You’ll never walk alone“.

Gar nicht so schlecht, was der doofe Fußball so alles kann, wenn man ihn nur lässt. Er verbindet Menschen. Und gibt damit die beste Antwort auf den Terror.
Joe:... und darüber, werter Wilfried, wird leider zu wenig geredet (hab ich in etwa so mit meinen "Repräsentanten der Anständigkeit" gemeint).

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