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Flaneursalon im Fluss

 
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# 19 | 05.02.2010 00:27:56 | Eberhard Rapp schrieb:
Und schon gibts die erste Gegendarstellung. Herr Bauer glaubt offensichtlich, dass Herr Rapp seine CDs bei Saturn kaufen würde. Was glaubt Herr Bauer eigentlich?
Joe:Herr Rapp wird von der Polizei gesucht. Er hat versucht, bei YouTube Vinyl herunterzuladen. Zuletzt hat er sich nicht mal mehr im Ackermanns blicken lassen. Das ist ganz schlecht, denn Andreas Göz gibt die Kneipe Ende des Monats ab...

# 18 | 04.02.2010 21:35:19 | Eberhard Rapp schrieb:
... und schon geht die Schleichwerbung weiter. Der kleine Unterschied: Hier schleicht der Chef!
Joe:Herr Rapp kauft CDs vermutlich bei Saturn!

# 17 | 04.02.2010 17:08:45 | Elisabeth Berries schrieb:
Der Begriff Billigplattenspieler ist sicherlich subjektiv ausdehnbar. Meine Vinylscheiben spielt noch immer ein antiquierter, fast 30 Jahre alter Plattenspieler (Teil einer sog. Hi-Fi Anlage) ab. Diese Art der Unterhaltungselektronik habe ich mir damals nach und nach mühsam zusammengespart. Zu einer Zeit, in der es noch nicht en vogue war, Erspartes in Bad Banks zu investieren. Der Vorteil ist, ich bin nicht im Besitz einer wertlosen Anleihe. Meine Stereoanlage gibt mir noch immer, zuverlässig, eine breite Palette von unterschiedlichsten Stilrichtungen der Musik wieder. Neuerscheinungen wie Midnight Soul Serenade, über die Sticky Fingers – der sog. britischen Flachlegertalente-, bis hin zu J.S. Bachs Toccata und Fuge D-Moll. Ganz nach Gefühlslage. Ein ideelles, unbezahlbares Phänomen.
Joe:Mein Plattenspieler ist relativ neu, er hat keine 150 Euro gekostet - wollte erst mal testen, ob ich ihn überhaupt einsetze. Jetzt läuft er, und Ratzer Records freut sich auch...

# 16 | 04.02.2010 15:06:38 | Cornelia Pfadenhauer schrieb:
Was die erhaltenswerten Orte anbelangt, hätte ich eine Anregung. Dieser Tage fiel mir ein Bericht vom 28. Juni 2006 in die Hände, erschienen im BLICK VOM FERNSEHTURM (weiter reicht es auch bei mir oft nicht). Hier wurde ein verwunschener Künstlerstandort in Sillenbuch beschrieben.
Drei Herren residierten dort (und ich hoffe noch), die von Begegnungsstätten-Einrichtern und Liebhabern dieser Stätten verdrängt werden sollten.
Manche Künstler brauchen einfach diese kolossale Ruhe für ihre Arbeit. Stätten der Begegnung soll es sonst wo geben. U. U. am Müllcontainer. Soweit meine Meinung.
Mich interessiert nun und vielleicht auch andere, ob es diesen Künstlern heute gut geht und wie und wo sie ihre Kunst vermarkten.
Der von begegnungswütigen Bürgern bedrohte Standort ist oder war im alten Rathaus in Stuttgart-Sillenbuch in der Tuttlinger Straße 99. Von einem der Beschriebenen habe ich mittlerweile eine Homepage gefunden, nämlich von Reiner Schmieg. Auch bringe ich das alte Rathaus von Sillenbuch mit anderen Künstlern wie Peter-Anton Gekle in Verbindung, der nicht nur lustige Zeichnungen (wahrscheinlich gelagert im Stadtarchiv als Nachlass) anfertigte, sondern manchmal ebenso lustige Gedichte schrieb, wie z. B. über die Schwäbische Weinstube (von der Beschreibung her könnte es die Kiste sein).
Jedenfalls, das alles zu recherchieren wäre etwas für einen ausgewachsenen Journalisten. Möglicherweise für einen, der tatsächlich zwischendurch noch seinen Schreibtisch verlässt und in dieser trostlosen Gasse (Tuttlinger Straße) herumstöbert. Irgendwann vielleicht, wenn vor lauter Feschdleshuberei mal wieder Stadtflucht angesagt ist. Alt-Sillenbuch könnte so idyllisch sein, wenn es denn belebt wäre. Immerhin – dort ist es fast noch schöner als an der Haltestelle Silberwald mit seinen halb verdursteten Bäumen.

# 15 | 04.02.2010 14:00:20 | Sabine schrieb:
Toll, ein neuer Blog. Ist das hier ein Blog? Was macht man damit?
Das ist wie mit o.b., damit kann man alles machen:
man kann schwimmen
- in längst vergessenen Liedtextzeilen, in Bandnamen, die vorher keiner kannte, in InsiderInformationen wer wo wann spielt, in Tipps, wer wo wann den besten Kaffee aufbrüht, wo man hin muss, wo man nicht hin soll, wo man auf gar keinen Fall hingeht und wo man unerkannt hingehen sollte, weil man sonst gleich wieder beim Eigner dieser homepage verpfiffen wird...
man kann reiten
- auf Prinzipien, die keinen interessieren
man kann pfeifen
- auf die Meinung des Bloggers davor und es toll finden, wenn die Prellböcke im Bahnhof gelupft werden
man kann boxen
- wenn selbiger Blogger an der Tür klingelt
man lebt unabhängiger - weil man sich lift und Prinz und die Süddeutsche nicht mehr regelmäßig kaufen muss
man kann auslaufen, nein auflaufen
- zur Höchstform im Diskussionsgeschreibe unbekannterweise
man bleibt stecken
- auf den Seiten der links, die hier veröffentlicht werden und die man NIE gefunden hätte. Zum Beispiel: http://www.sueddeutsche.de/kultur/80/459719/t ext/
Viel Vergnügen!
Joe:Links findet man leichter als einen schönen Blogger-Text wie diesen.

# 14 | 04.02.2010 10:15:59 | Cornelia Pfadenhauer schrieb:
Ja, ich merks selber schon, dass so ein großes Geschenk zum Einstand die anderen lähmt. Und Herrn Bauer stellen sich schon die Stacheln auf. PARDON! Der Beitrag von Hans-Ulrich Wagner hat mich nur zum Lachen gereizt und meine Fantasie beflügelt.
Und Sie haben natürlich recht. Wenn Sie auf den Busch klopfen, kommt immer einer raus, bei mir nicht.

Ab jetzt also total profan. Vielleicht auch mal sakral, wenns zum Thema passt. Dürfen wir eigentlich den einen oder anderen LINK platzieren, wenns was Interessantes gibt? Ich frag jetzt lieber vorher ....
Joe:Großes Geschenk? Gestellte Stacheln? Gelähmte? Warum soll man keinen Link setzen "dürfen"? Und falls doch einer "rauskommt": Das ist eine Homepage und nicht Guantanamo.

# 13 | 03.02.2010 00:42:06 | Cornelia Pfadenhauer schrieb:
Besorgt ließen die Damen und Herren mit Tunnelblick den Prellbock des Bahngleises 49 anheben und die Gleise vorsorglich entfernen. Sie folgten einem anonymen Hinweis, dass eben unter diesem Prellbock der Widerstand gepaart mit Macht hervorgekrochen käme. Sie waren unruhig, nachdem scheinbar nichts passierte.
Der pubertierende Plaerry Hotter wurde im Gleiskörper vermutet! Ein junger Mann, der seit der Lektüre einer englischen Kinderkrimiserie und einem Stuttgart-Angsttraum in der Endlosschleife zum Mutanten festhängt, seinen Bahnsteig nach Hogwarts End nicht mehr findet und sich zwischen den pofigen Muggeln und der magischen Parallelgesellschaft nicht entscheiden kann. Dieser bereits mit Interpol gesuchte Unruhestifter, soll einen für normale Schultes, Bahnobere und ihre Entourage zunächst unsichtbaren und entarteten Zug am Bahnsteig halten lassen, wie der Informant mitteilte. Dieser Zug sei heimatlos und ausgestattet als Eisbrecher, um bis vor Grubes Schreibtisch durchpflügen zu können. Würde es tatsächlich zu dieser Katastrophe kommen, verlöre das Sprichwort „Weit vom Schuss gibt alte Krieger“ beim Bahnchef an Bedeutung.
Dieser Zug würde gewissenlos zwischen Stuttgart und Berlin pendeln. Er würde sich allen Stuttgart-21-Befürwortern zeigen, diese anlocken und einsteigen, jedoch nicht aussteigen lassen, hatte man ihnen prophezeit und zwar so lange, bis man das Projekt Stuttgart 21 fallen lasse. Erst dann würde auch der Zauber von Hotter abfallen.
Die Tunnelblicker spürten, dass es unter der Stuttgarter Erde rumorte und nahmen den Hinweis eines Bürgers durchaus ernst. Dieser berichtete von ungeklärten Umtrieben in seiner Küche. Auf ähnliche Meldungen in den nächsten Tagen darf man gespannt sein.

Im übrigen soll auch hier - wie von Ihnen am 05.01. empfohlen - sogar die liebevolle Hinwendung zum Flaneursalon erfolgen. Es dauert aber noch ein paar Tage, bis ich weiß, ob es wirklich klappt. Aber dann ....

# 12 | 02.02.2010 22:56:48 | G. Friedel schrieb:
Warum sollen eigentlich Homepage-Besucher nicht auch Flaneursalonkarten-Kaufer sein, Teil 2

Ja warum nicht ? Diese Seite führte die beste Ehefrau von allen und mich vor einiger Zeit zu unserem ersten Flaneursalon, der 10-Jahres-Jubelfeier im Theaterhaus. Kein schlechter Einstieg, erste Reihe, Michi Gaedt spuckte wie ein Lama (oben erwähnte Ehefrau besteht seitdem auf Plätzen weiter hinten). Joe Bauer als Mr. Cool an der Bar machte seine Sache auch ganz gut, am Spannendsten die nachdenklichen Minuten zB über den Wirt, in dessen Lokal die Trauergesellschaft Ensslin war. Mit das Interessanteste aber meine Nachbarn in der ersten Reihe: eine 80-jährige Dame, das Wort hat Berechtigung. Selbige hatte am Morgen aus der Zeitung von der Veranstaltung erfahren und ist kurz entschlossen mit öffentlichen Verkehrsmitteln an- und später auch wieder abgereist. Ich und die beste Ehefrau von Allen, zwei Generationen jünger, haben uns in der Pause gut mit ihr unterhalten... der lauwarme Sekt der STN konnte dies auch nicht verhindern. Und neben der Dame saß ein Mann, den wir zunächst als ihre Begleitung ausgemacht hatten, was sich aber als Irrtum herausstellte. Allerdings, die Welt ist klein, auch er das erste Mal dabei und wohnt auch noch im gleichen Kaff wie wir. Seitdem haben wir mehrfach den Flaneursalon besucht und einigermaßen regelmäßig diese Seite. Gut dass Joe Bauer nicht allzu oft den Rappel kriegt und hier dicht macht. Das Gegenteil ist richtig: regelmäßig schreiben ! Nix ist so sehr Gift für einen Internetauftritt, wenn man nicht weiß, wann wieder was neues kommt. Ob dieser Lesersalon sich durchsetzt bei all diesen neuen BrezelBlogs kann niemand sagen. Eine gute Idee ists allemal und zur Not gehe ich ich bis zum Äußersten und schreibe einen zweiten Beitrag.
Joe:Herr Friedel hat ein Problem mit der Regelmäßigkeit: Seit er im Oktober 2008 (!) lauwarmen Gratis-Sekt im Theaterhaus getrunken hat, sind 200 Gratis-Depeschen erschienen - und alle StN-Kolumnen gratis verlinkt. Ich werde mit Ralf Schübel von Ad 1 Media prüfen, ob man auf dieser Seite auch kalten Sekt abrufen kann.

# 11 | 02.02.2010 22:40:34 | ute dalheiser schrieb:
...scho recht..

# 10 | 02.02.2010 22:01:53 | ute dalheiser schrieb:
Warum sollen eigentlich Homepage-Besucher nicht auch Flaneursalonkarten-Kaufer sein und anders rum? Es soll tatsächlich welche geben, die gerne Beides sind, echt wahr.
Joe:...das ist gut, das wollte ich wissen - ich danke in Demut!

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