Bauers Depeschen


Samstag, 27. Februar 2021, 2260. Depesche


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LIEBE GÄSTE,

meine neue Kontext-Kolumne heißt "Courage, Kunst, Verhängnis": Er kam mit nur einer Hand zur Welt, landete als Swing-Boy im KZ und wurde ein international erfolgreicher Maler. K. R. H. Sonderborg, der lange auch in Stuttgart lebte und lehrte, verliebte sich bei einem Knast-Besuch in die Fälscherin seiner eigenen Werke. Seit seinem Tod ist sein Nachlass verschwunden. An der Wiederentdeckung des Action-Painting-Künstlers wird gearbeitet. Und hier geht’s zum Text: COURAGE, KUNST, VERHÄNGNIS



METROPOL

Unsere dritte Kundgebung zur Schaffung eines neuen Kulturorts im Stuttgarter Metropol-Gebäude an der Bolzstraße haben wir am 24. Februar als bunte Straßenaktion gestaltet. Mit Wortbeiträgen des Schauspielers Walter Sittler, des Filmproduzenten Ümit Uludag, der Kulturarbeiterin Eva Castellano und des Filmemachers und Kino-Kurators Goggo Gensch (unsereiner moderierte). Moni Ramoni und Stefan Hiss musizierten, Tim Hellebrand jonglierte mit Feuerkeulen. Die nächste Kundgebung findet am Donnerstag, 11. März, statt (18 Uhr). Es wird nicht einfach werden, nach der Schließung des Metropol-Kinos die Idee neu konzipierter, zukunftsorientierter Räume für internationale Begegnungen und spartenübergreifende Kunst der Öffentlichkeit zu erläutern. Hier zur besseren Orientierung drei Beiträge der jüngsten Kundgebung:



JOE BAUER, Einführung:

Schönen guten Abend, verehrtes Publikum, hier vor dem Metropol-Gebäude. Vorneweg: Bitte achtet auf die Schutzmaßnahmen in der Pandemie. Und da gilt die Regel: Wir halten körperlich Abstand - und rücken in den Köpfen zusammen.

Vielen Dank, dass ihr heute hier auf der Straße seid, um unsere Sache zu unterstützen. Wir sind im Lockdown hier, weil wir das Metropol-Gebäude mit seiner Geschichte und Aura als einen Ort für die Kultur erhalten wollen. In diesen Mauern hat sich sehr viel ereignet. Wie auch in der Umgebung mit dem früheren Bahnhof und dem legendären Hotel Marquardt, wo große Geister und schräge Vögel ein- und ausgingen. Und die kamen nicht unbedingt aus Backnang.

Liebes Publikum, wenn bisher oft zu hören war: Rettet das Metropol – dann sagen wir jetzt: Lasst uns aus diesem Metropol einen neuen, einen lebendigen Ort machen. Wir brauchen in unserer Gegenwart mit all ihren rassistischen Auswüchsen einen Platz, an dem spartenübergreifend Veranstaltungen und Aktionen auf dem Gebiet der internationalen Kultur möglich sind. An dem selbstverständlich auch gute Filme eine wichtige Rolle spielen.

Kulturarbeit heißt immer auch Aufklärung und Bildungsarbeit – und beides haben wir dringend nötig. Was wir zwingend brauchen, ist eine antirassistische Bildung im Zeichen solidarischer Menschlichkeit. Die Stadt muss dieses Metropol-Gebäude für die Menschen in der Stadt mieten – dann können wir etwas auf die Beine stellen, das auch über Stuttgart hinausgeht. Und dem Klima und auch dem Ruf dieser Stadt dient.

Viele von euch wissen: In diesem Metropol-Gebäude war nicht nur fast hundert Jahre lang ein Filmtheater, sondern auch eine Showbühne, Varieté genannt. Varieté, liebes Publikum, bedeutet nichts Anderes als Verschiedenes – und diese Vielfalt ist das Wesen großstädtischer Kunst und Kultur. Urbanität lässt sich einfach definieren: Unterschiedliche Menschen und Dinge begegnen sich am selben Ort. Und sie stören sich nicht, sondern ergänzen und inspirieren sich gegenseitig. Nur so entsteht Neues. Dieses Miteinander über Grenzen hinweg ist die Grundlage einer demokratischen, einer internationalen Gesellschaft. Und für dieses Zusammenlebens brauchen wir Freiräume. Ein Haus wie das Metropol.



GOGGO GENSCH

Liebe Freundinnen und Freunde des METROPOL,

auch wenn die Lage nicht mehr ganz so hoffnungslos scheint, wie noch vor ein paar Wochen, ist die Zukunft des METROPOL als Kino und damit als eine öffentliche Stätte der Kultur noch längst nicht gesichert.

Zwar besteht die Boulder-Fiirma nicht mehr auf dem Metropol und würde auch eine andere geeignete Immobilie anmieten, sie solle nur in der Innenstadt sein.

Der Begriff Innenstadt ist dehnbar. Das frühere UFA-Kino am Nordbahnhof ist den Klettermaxen zu abgelegen. Warum auch immer, vielleicht durch mangelnde Ortskenntnis.

Der Ort ist zu Fuß in gut zehn Minuten vom Bahnhof erreichbar, er ist hervorragend an die Straßenbahn angeschlossen und hat Parkplätze ohne Ende.

Auch die UNION INVESTMENT würde, so sich eine Alternativimmobilie findet, den Mietvertrag für das METROPOL neu verhandeln. Sie sei gesprächsbereit.

So weit so gut, wir dürfen aber nicht lockerlassen, bis das METROPOL eine Zukunft als ein Kulturort hat.

So lange werden wir weiter machen und uns hier und anderswo treffen und für das METROPOL streiten und diskutieren.

Wie kann eine solche Zukunft aussehen?

Die UNION INVESTMENT kann auf die kommerziellen Kinobetreiber, die sich für das METROPOL interessiert haben zu gehen und mit diesen endlich in ernsthafte Verhandlungen einsteigen.

Oder die Stadt Stuttgart gibt sich einen Ruck und mietet dieses Kulturdenkmal an. Dann könnte man überlegen, ob das Haus mit seinen drei Kinosälen nicht der geeignete Ort für eine Interimsbespielung für das schon beschlossene Haus für Film und Medien sein könnte.

Bis das 2026 auf dem Gelände des Breuninger Parkhaus an den Start gehen soll, fließt noch viel Wasser durch Neckar und Nesenbach.

Warum also nicht früher damit anfangen.

Notwendig wäre dies. Noch nie war zum Beispiel das Thema Medienbildung so wichtig wie heute.

In dem Trägerverein für das Haus für Film und Medien versammeln sich 25 nicht-kommerzielle Institutionen, vom Haus des Dokumentarfilms bis zum Jugendhaus e.V., von der Volkshochschule bis zur Festival GmbH., von der Kunst Aka bis zur Filmakademie Baden-Württemberg. Sie alle fühlen sich dem bewegten Bild verbunden.

Dieses bewegte Bild ist, in all seinen Erscheinungen, zum einflussreichsten Medium der Gegenwart geworden.

Vom klassischen Fernsehen bis zu Streaming-Anbietern.

Von Youtube bis zu den sozialen Netzwerken.

Keiner entgeht mehr einem Bewegtbild. So reichhaltig und vielfältig die Stuttgarter Kulturlandschaft auch ist, eine kritische Auseinandersetzung mit diesen bewegten Bildern fehlt. Dabei wäre diese so wichtig.

Die Gefahren des Cocooning, des Rückzugs in die eigene Wohnung, der Personalisierung von Inhalten und das Inhalieren der eigenen Echoräume in Netzwerken sind in den letzten Jahren allzu deutlich geworden.

Eine demokratische Gesellschaft braucht Orte der Begegnung, der Mensch ist mehr als ein träge konsumierender Couch-Potato.

Man könnte beispielsweise für alle Altersgruppen, vom Kindergarten bis zu Universität medientheoretische, ökologische und diverse Filmreihen zeigen. Filme dafür gebe es genug und es wäre ein Bildungsprogramm par Excellence.

Dort ließe sich auch Filmgeschichte anschaulich lehren.

Wann konnten wir in den letzten Jahren in Stuttgart eine ordentliche Retrospektive eines Filmgenres oder eines Regisseurs öffentlich sehen ?

Auch Kinder und Jugendliche können so die architektonischen und sozialen Räume der Kinoerfahrung physisch erleben, ihr Horizont bliebe nicht auf die Erfahrung mit Handys und Tablets beschränkt.

Wer jemals die Begeisterung von Kindern und Jugendlichen bei den Filmen des SWR Doku Festivals erlebt hat, weiß, dass dort lebenslange Kinoliebhaberinnen und Kinoliebhaber geboren werden.

Das Metropol war kein beliebiges Kino, es war das etablierte Festival- und Premierenkino der Stadt. Die bekannten Festivals vom Trickfilmfestival über die Filmschau und das Indische Filmfestival bis zum SWR Doku Festival mit dem Branchentreff Dokville haben hier eine Heimat.

Bei diesen Festivals aber muss es nicht bleiben. Wer weiß, was für kreative Ideen in unserer bunten und vielfältigen Stadt noch entwickelt werden?

Ein Kino ist immer auch ein Haus der Begegnung und der Auseinandersetzung mit der Realität außerhalb des dunklen Kinosaals. Es ist auch ein Haus der Auseinandersetzung mit Geschichte und Vergangenheit, gerade ein Kino wie das Metropol, das die Geschichte gleichsam mit seinen Mauern atmet.

Kulturräume sind wichtiger denn je, sie dürfen nicht der kapitalistischen Verwertungslogik preisgegeben werden. Darüber hinaus ist es in der Zeit nach Corona essentiell, Räume der Begegnung zu schaffen und zu erhalten. Wir brauchen Orte der künstlerischen Selbst-Befragung und Selbst-Verständigung einer Gesellschaft, nur so kann sie auf lange Sicht auch reflektiert, wach und demokratisch bleiben.

Deshalb geht auch unsere Petition an OB Nopper weiter. Bislang haben rund 4000 Menschen unterschrieben. Es können und müssen noch viel mehr werden.

Wir dürfen nicht nachlassen, auch wenn Frank Nopper selbst verlautbaren ließ, er werde alles versuchen, damit das Gebäude weiter ein Kulturort und ein Lichtspieltheater bleiben kann.

Ein Unterzeichner der Petition hat geschrieben:

„Dieses Kulturdenkmal muss erhalten bleiben. Nach dem Krieg haben mein Vater und Opa mit ihren bloßen Händen das Metropol wieder aufgebaut. Es gehört zur Stuttgarter Kulturszene und muss für die nächsten Generationen erhalten werden. Welche Schande für unsere Stadt, wenn Stuttgart nicht in der Lage ist die Innenstadt kulturell zu erhalten. Warum kann man hier nicht das sehr vermisste "Kommunale Kino" wieder aufleben lassen?“ 

Die Auseinandersetzung um das Metropol ist freilich kein lokalpolitisches Ereignis. Der Protest ist auch bundesweit bekannt geworden. So haben auch der Schauspieler Sebastian Koch und die bekannten Theatermacher Claus Peymann und Jossi Wieler die Petition unterschrieben.

Und auch das Netzwerk der Baden-Württembergischen Filmfestivals, vom Filmfest Biberach über die Dokka in Karlsruhe bis zum Mannheimer Filmfest und den Französischen Filmtagen in Tübingen haben sich bei OB Nopper mit einem Aufruf für den Erhalt des Metropol eingesetzt.

Auch wir werden das weiter mit aller Kraft tun.

Das Ende, liebe Freundinnen und Freunde, ist offen, aber nicht hoffnungslos.



EVA CASTELLANO:

Guten Abend, vielen Dank für die Einladung.

Ich beginne mit einem Satz aus dem Film „También la Lluvia“ - zu Deutsch: „Und dann der Regen“ - der spanischen Regisseurin Íciar Bollaín: "Die Geschichte wird dir nicht sagen, was zu tun ist. Aber sie wird dir sagen, was du vermeiden solltest."

Und das ist es, warum wir heute alle hier sind. Wir wollen das Verschwinden des Metropol-Gebäudes als Kulturort vermeiden.

Wie Joe Bauer in meiner Vorstellung gesagt hat, bin ich eine Person, die mit der Kultur verbunden ist. Ich habe ein Filmfestival und verschiedene Kultur-

Veranstaltungen mitorganisiert. In Stuttgart habe ich einen spanischen Film-Nacht mit Tapas gemacht. Und zurzeit organisiere ich mit dem Stuttgart Spanisch Club (Club Español) eine multidisziplinäre Aktion: es geht um den kulturellen Austausch zwischen Stuttgart, Sevilla und Spanien mit Flamenco-Musik, Tanz, Mode, Gesprächen, Ausstellung und einer spanischen Filmreihe. Gerade bin auch ich in der Produktion eines Filmes des junges Regisseur Francisco Fernández. Außerdem bin ich politisch arrangiert, und bin nämlich Mitglied bei einer Wahlvereinigung in der Stadt.

Seit ich in Stuttgart bin, habe ich nach einem Platz gesucht, an dem ich

gemischte Veranstaltungen machen könnte – und habe festgestellt, dass Räume fehlen, ein Ort, an dem verschiedene Arten von Kunst präsentiert werden können:

Kultur ist emotionales Leben. Wenn wir einen Film sehen, sind wir bewegt, wenn wir uns ein Bild ansehen, ein Konzert hören, Tanz erleben – das bewegt uns. Auch bei einer Konferenz können wir uns bewegen – nämlich geistig. Das ist der Grund, warum Kultur so notwendig und der Austausch zwischen Schöpfern, Künstlern und Publikum so wichtig ist: wir machen etwas gemeinsam.

Ich bin überzeugt, dass wir selbst in der Lage sind, die Kultur zu schaffen, die wir als Bürger Bürgerinnen brauchen. Dafür brauchen wir aber auch die Bereitschaft der Politik.

Trotz der Pandemie und der Ungewissheit in der gesamten Kulturarbeit sind wir weiterhin inspiriert, um gemeinsam Ideen, Werke und Projekte zu entwickeln. Dafür brauchen wir in Stuttgart Räume, um multidisziplinäre Projekte realisieren können. Und dieser Raum ist hier das Metropol, meine Damen und Herren!

Es ist auch Zeit, das politische Engagement für die Kultur richtig zu bewerten. Kunst steht in direktem Zusammenhang mit dem Leben, mit dem, was passiert und uns umgibt. Das heißt: wir brauchen auch Widerstandsräume, Räume der Freiheit. Also einen Treffpunkt für Künste und Kulturen ohne Grenzen. Wir brauchen Räume, in denen auch der direkte Dialog mit dem Publikum möglich ist. Und diesen Raum kann uns das Metropol bieten. Hier sind wir in der Nähe des Württembergischen Kunstvereins, des Kunstmuseums und der Staatstheater.

Das Metropol muss ein Ort für kollektive Kulturproduktionen werden.

Nachdem wir den ersten Schock der Schließung des Metropol-Kinos hinter uns

haben, müssen wir diesen Vorfall als Chancen sehen – und diese Chance auch nutzen. Wir müssen den Gemeinderat, den Oberbürgermeister und die Gebäude-Besitzerin Union Investment überzeugen, dass dieses Metropol eine einzigartige Chance ist, soziale, künstlerische und politische Themen in dieser Stadt zu vereinigen.

Man darf nicht nur über Multikultur und Migration reden; man muss auch etwas dafür tun. Deshalb müssen wir vermeiden, dass ausgerechnet dieses historische Gebäude eine Kletterhalle wird.

Wir müssen aus der Vergangenheit lernen und die alten politischen Fehler korrigieren! Wir müssen ein demokratisches, internationales Metropol mit Qualitätskultur schaffen!

Wir brauchen Kulturräume, die gut zugänglich sind. Offen und mit Empathie

bespielt werden. Kunst ist ein Instrument der Emanzipation – und ein offener Ort bringt bessere Lebensqualität und mehr gegenseitiges Verständnis in die Stadt. Lass uns das Metropol mit Filmen, Tanz, Musik, Wissensaustausch, Bildender Kunst und Theater füllen! Dazu ein Café mit Gesprächskreisen.

Die Kunst, meine Damen und Herren, ist ein Mittel für einen dauerhaften und notwendigen Dialog. Sie bedeutet Kooperation, Humor, Akzeptanz,

Konfrontation, Opposition. Und das Metropol bietet uns dafür die Bedingungen, meine Damen und Herren!

Eine Politik, die kulturelle Bedürfnisse vernachlässigt, ist eine schwache Politik. Ich glaube nicht, dass die Politiker, die im Gemeinderat sitzen, schwach sind. Und deshalb habe ich viele Hoffnungen, dass die Zukunft des Metropol als kultureller Raum für Stuttgart eine Chance erhalten wird.

Wenn man das Metropol in einen Raum für soziale Zusammenarbeit verwandelt, wird es zu einem Ort der schöpferischen Kraft und der Innovation: Kultur bedeutet Vielfalt - und wir brauchen das Metropol als Raum für Vielfalt!

Die Kultur, meine Damen und Herren, darf nicht politisch bestimmt und gelenkt werden. für die Kultur müssen Freiräume angeboten werden, damit sie sich entfalten und entwickeln kann. Diesen Freiraum braucht eine freie Bürgerschaft. Und auf dieser Basis werden lokale Künstler erst die Stadt bereichern - und später auch die Menschen außerhalb von Stuttgart.



 

Joe Bauer: Im Staub von Stuttgart - Ein Spaziergänger erzählt
 

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