Bauers Depeschen


Freitag, 12. Februar 2021, 2256. Depesche


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METROPOL-GEBÄUDE, Stuttgart

Am Donnerstag, 11. Februar 2021, hat vor dem Gebäude in der Bolzstraße die Kundgebung "Rettet das Metropol" stattgefunden. Bei dieser Veranstaltung sprachen u. a. Iris Dressler, Direktorin des Württembergischen Kunstvereins, und Goggo Gensch, Filmemacher und früherer Leiter der SWR-Doku-Festivals. Den Soundtrack dieser Aktion spielte Moni Ramoni. Inzwischen geht es nicht nur um den "Erhalt" eines Kinos, sondern um die Frage, wie das Metropol-Gebäude mit Inhalten gefüllt und bespielt werden kann. Hier jetzt beide Reden (meinen Beitrag findet man in der Depesche vom 11. Februar 21)



IRIS DRESSLER

Liebe Mitstreiter*innen für die Rettung des Metropol-Kinos

Es scheint, als stünden die Zeichen für einen Erhalt des Metropolkinos jenseits eines Kletterortes – der an sich auch seine gesellschaftliche Berechtigung hat – gar nicht so schlecht. Und es ist schön, dass sich selbst die Politik mit vermeintlich großem P, also die Parteienpolitik, wie in Gestalt von Oberbürgermeister Frank Nopper, für den Erhalt dieses Kinos als Kulturstätte und Lichtspielhaus einsetzt.

Die strukturelle, programmatische und inhaltliche Ausrichtung der Zukunft dieses Ortes sollten wir allerdings nicht Politiker*innen wie Nopper überlassen, die sich gerne mit markigen Sprüchen wie „Schaffen statt Gendern“ unbeliebt machen. Diesen absichtsvoll diskriminierenden Sprachgebrauch kennen wir in dieser Region ja vor allem von Noppers grünem Amtskollegen aus Tübingen, sowie von Palmers Parteikollegen Ministerpräsident Kretschmann, der bekanntlich findet, dass jeder schwätzen solle, wie ihm der Schnabel gewachsen sei. Wie heißt es so schön bei Elfriede Jelinek: „Sicherer stehen die Bäume im Wald“.

Die zentrale Frage lautet für mich – wie es auch Joe Bauer in seinem Beitrag hervorgehoben hat – nicht nur: wie können wir das Metropol als Kulturort erhalten, sondern vor allem, was für einen Kulturort wollen und brauchen wir hier anstelle einer Kletterstätte – und wer entscheidet darüber. Denn wenn in den 20er-Jahren des 21. Jahrhunderts hier etwas wirklich Neues entstehen soll, kann das aus meiner Sicht in einem Einwanderungsland wie Deutschland nicht mehr etwas sein, dass mehrheitlich von weißen Männern entschieden und gestaltet wird.

Ich halte es für zentral und für eine große Chance, das Fragen von Gender, Inklusion, Diversität, soziale Teilhabe, aber auch Klimaschutz sowie transparente, kollektive Arbeitsstrukturen von Anfang an strukturell für einen Zukunftsentwurf des Metropols mitgedacht werden. Das würde zwingend bedeuten, dass sich Diversität und Inklusion auch in der Gruppe widerspiegeln muss, die an diesem Konzept arbeitet. Für eine solche heterogene Gruppe gibt es in dieser Stadt und in dieser Region genügend kompetente hochqualifizierte Leute, mit denen sich ein zukunftsweisendes Modell erstreiten lässt, dessen Konzept, Struktur und Ausrichtung wir in keinem Fall der Politik mit großem P überlassen sollten.

Ich sage das alles auch selbstkritisch aus der Perspektive der Leiterin einer fast 200 Jahre alten Institution, die sehr mühsam bestimmte ausschließende Strukturen erst abbauen muss. Auch das zukünftige Metropol wird nicht in einem luftleeren Raum entstehen, sondern im Umfeld einer Mehrheitsgesellschaft, die Vieles verlernen und Vieles neu lernen muss. Aber hier könnte man von Anfang an ganz neue Weichen stellen.

Die öffentlich geförderte kulturelle Nutzung des Metropols wird Geld kosten – und das ist auch gut so. Denn die Pandemie hat es erneut gezeigt, dass in Deutschland und auch in Baden Württemberg die öffentlichen Ausgaben für Kultur beschämend gering sind und der Kunst- und Kulturbetrieb vor allem auf der Selbstausbeutung von Künstler*innen und Freiberufler*innen beruht. Der spanische Künstler Daniel García Andújar hat das einmal auf den traurigen Punkt gebracht: Es gibt Leute, die widmen ihr Leben der Kunst. Wir Künstler*innen riskieren es jeden Tag dafür. Wann und wie auch immer sich der Neustart der Kultur nach dem Shutdown ausgestalten mag: Er darf nicht und nie mehr auf diesem Risiko basieren.

Ein paar Zahlen vom statistischen Bundesamt. Sie stammen aus dem Jahr 2017: Die Summe, die Bund, Länder und Kommunen in Deutschland jährlich für Kultur aufwenden, beträgt mit 11,4 Milliarden Euro lediglich 1,77 % des Gesamthaushalts. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit gemeinsam mit Frankreich, der Slowakei, Rumänien und Finnland auf Platz 15. Baden-Württemberg befindet sich im Bundesländervergleich bei den Kulturausgaben von Länder und Gemeinden mit 114,64 Euro je Einwohner*in knapp unter dem Durchschnitt auf Platz 8. Eine deutliche Steigerung der öffentlichen Mittel für Kunst und Kultur ist also in Deutschland allgemein und in Baden-Württemberg im Besonderen zwingend erforderlich.

Ich blicke allerdings mit großem Unbehagen in die Zukunft. Denn wer wird wohl am Ende die Zeche für all die derzeitigen Not- und Sondertöpfe zahlen? Richtig, das befürchte ich auch.

Eine zweite große Aufgabe, die die Zukunft des Metropols und die Unabhängigkeit der Kunst im Ganzen betrifft, wird also der Kampf um öffentliche Mittel sein: und dieser Kampf muss meines Erachtens auf einer breiten gesellschaftlichen Ebene und in Solidarität mit den Bereichen Bildung, Pflege, Soziales geführt werden.

Da ich im Großen und Ganzen aber auch ein optimistischer Mensch bin, die – die Mensch, mit schönem Gruß an die Noppers dieser Welt – von der Möglichkeit kollektiver Veränderungsprozesse zutiefst überzeugt ist, möchte ich zum Schluss auf die Gründung eines ganz jungen neuen Bündnisses in Baden-Württemberg hinweisen: Das Bündnis für eine gerechte Kunst-und Kulturarbeit, Baden-Württemberg. Sie haben vielleicht schon davon gehört, denn wir haben in den letzten Tagen das Netz damit ordentlich geflutet.

Es handelt sich um ein offenes, unabhängiges und disziplinübergreifendes Bündnis, das sich für gerechte, diverse und inklusive Verhältnisse im Kunst-und Kulturbetrieb einsetzt und nicht mehr und nicht weniger als den längst überfälligen systemischen Wandel im Kunst- und Kulturbetrieb zum Ziel hat. Dieses Netzwerk soll unbedingt größer werden – und Fragen zum Erhalt und zur Neuerfindung kultureller Infrastrukturen gehören ganz sicher zu seinen Agenden. Praktischerweise kann man sich die Website gut merken: www.dasbuendnis.net (Hier geht's zur Webseite: BÜNDNIS)

Ich wünsche der Zukunft des Metropols wie der Zukunft der Kunst insgesamt alles Gute – und das heißt für mich vor allem kein Zurück zu den Vor-Corona-Zeiten. Ich bin überzeugt, dass das Metropol trotz allem in dieser Stadt neue kulturelle Maßstäbe setzen kann. Um es in leichter Abwandlung von Ton Steine Scherben zu sagen: Der Traum ist aus – aber wir sollten alles geben, dass er Wirklichkeit wird.



GOGGO GENSCH

Guten Abend liebe Freundinnen und Freunde, die wir gemeinsam das Metropol retten wollen.

Am Tag nach unserer letzten Kundgebung am 1. Februar habe ich eine Online-Petition gestartet. Adressat ist unser neuer Oberbürgermeister Frank Nopper. Darin bitte ich ihn den Fall Metropol zur Chefsache zu machen, ganz im Sinne der Filmemacherin Sigrid Klausmann, die ihn bei der Kundgebung bereits dazu aufgefordert hat.

Der Vertrag der Union Investment mit der Element Boulders GmbH muss aufgelöst werden. Die Stadt muss dieses ehrwürdige Denkmal, vor dem wir hier stehen selbst anmieten und als einen Ort des Kinos und der Kultur erhalten.

Vor 9 Tagen gestartet, haben mittlerweile mehr als 3300 Menschen unterschrieben. Der Druck im Kessel hat etwas bewirkt, OB Nopper ist in Gesprächen sowohl mit der UNION INVESTMENT als auch mit der Element Boulders GmbH und sucht nach einer Lösung. Er selbst möchte das METROPOL als Kulturstätte erhalten.

Das ist ein kleiner Etappensieg für unsere Bewegung.

Wir dürfen aber nicht nachlassen, sondern müssen weiter für den Erhalt dieses Denkmals als einem Ort der Kultur kämpfen. Auch deshalb sind wir heute hier.

In Sichtweite ist übrigens die Volksbank. Sie ist eine der Eigentümerinnen der Union Investment. In den letzten Tagen haben Volksbank-Kunden, also die Genossen der Bank, gegen den Verkauf protestiert haben. Darunter auch Menschen, die ihr Geld bei der Union Investment angelegt haben. Sie wollen nicht, dass diese Firma ihr Geld mit solch zweifelhaften Immobiliendeals verdient.

Unter den Kommentaren, die man in der Petition „Rettet das Metropol“ hinterlassen kann, sind sehr viele persönliche Botschaften und Erinnerungen.

Einer Unterzeichnerin liegt das METROPOL am Herzen, weil sich dort ihre Großeltern kennen gelernt haben.

Ein Haus lebt auch von den Geschichten, die es erlebt hat.

Der verstorbene Stuttgarter Architekt Roland Ostertag sprach in diesem Zusammenhang von „gebauten Gedächtnissen“ und davon, dass solche Geschichtsorte in der Stadtgesellschaft einen höheren Stellenwert bekommen müssen.

Auch für den Filmemacher Frieder Schlaich ist das Metropol solch ein Ort. Er schreibt:

„Es geht darum eines der letzten Kinos mit großen Sälen in der Innenstadt zu retten, denn nur hier kommen Filme richtig zur Geltung und haben eine Überlebenschance. Stuttgart braucht dieses Kino auch für Filmpremieren und Festivals, ohne das Metropol wird nicht nur Stuttgart kulturell ärmer, es schadet der Filmkultur insgesamt. Wir haben zuletzt die Stuttgart-Premiere von "Der Hauptmann" im Metropol gefeiert, ich wünsche mir dies im nächsten Jahr, mit dem neuen Film des Stuttgarter Regisseurs Robert Schwentke, wieder tun zu können.“

Robert Schwentke arbeitet normalerweise in Hollywood, das nur nebenbei.

Es sind aber nicht nur die sogenannten Großen der Filmwelt, die sich für den Erhalt des METROPOL einsetzen.

Auch für Ludwigsburger Filmstudierende ist das Haus eine feste Adresse. Zwei Stimmen dazu:

„Als Alumnus der Filmakademie Baden-Württemberg war und ist das Metropol für mich ein prägender Ort, den ich untrennbar mit Stuttgart und der regionalen und internationalen Filmkultur verbinde.“

„Das Metropol Kino gehört zu Stuttgart!

Mit den verschiedenen Events, Premieren und Festivals bringt es Glanz nach Stuttgart! Die Premiere meines Diplomfilms der Filmakademie hat hier stattgefunden.“

Auch Professoren aus Ludwigsburg erheben ihre Stimme, so Götz Gruner: „Als Professor für Film und Animation setze ich mich im Namen meiner Studierenden für den Erhalt unseres Festival-Kinos ein. Als ehemaliges Mitglied im Verein und Programmgestalter des Internationalen Trickfilmfestivals Stuttgart muss ich fragen: Warum haben wir drei Jahrzehnte für den Aufbau einer Film- und Animationsszene in Stuttgart gerackert? Sollen wir nach Berlin umziehen? Als Stuttgarter Bürger wünsche ich mir den Erhalt jeder kulturellen Einrichtung, die unsere Stadt so lebenswert macht.“

In vielen Kommentaren wird auch auf die politische Dimension dieses Desasters hingewiesen. Es sei daran erinnert, dass dieses Haus einmal der Stadt gehört hat.

„Der Gemeinderat und der Oberbürgermeister müssen dafür Sorge tragen, dass in der Innenstadt kulturelle Einrichtungen geschützt werden, um zu verhindern, dass die Innenstadt weiter verkommt und sich nur noch Marktgesetzen unterordnet. Die Königstrasse ist bereits ein Vorgeschmack davon.“

„Der offensichtlichen Profitgier auf Kosten einer kulturellen Einrichtung muss dringend Einhalt geboten werden.“

„Weil wir unsere Städte nicht Spekulanten überlassen dürfen.“

„Diese Stadt hat schon ihr Kommunales Kino versenkt. Nicht auch noch das Metropol!!! Das letzte Dokumentarfilmfestival dort war herausragend!!!“

Dieses Lob freut mich als ehemaligem Leiter des Doku Festivals besonders. Mit diesem Festival habe ich auch versucht zu zeigen, dass das Kino immer politisch war.

2019 haben wir hier im wunderschönen METROPOL 2 den Stummfilm „Jahrestag der Revolution“ des russischen Filmpioniers Dziga Vertov mit Klavierbegleitung präsentiert.

Ein Film der lange verschollen war und dann mühevoll rekonstruiert wurde. Dieser Film gilt als der erste abendfüllende Dokumentarfilm der Filmgeschichte. Er dokumentierte den Verlauf der russischen Revolution. Lenin und Trotzki wollten damit die Notwendigkeit ihrer Revolution bekannt machen.

Film als ein Medium der Aufklärung, in diesem Fall auch der Propaganda. Das hat es immer in der Geschichte gegeben.

Das Thema Gentrifizierung wurde selten so poetisch dargestellt wie in Rudolf Thomes „Berlin Chamissoplatz“, nur vordergründig ein Liebesfilm.

Ich will hier aber keine Filmgeschichte erzählen, sondern einfach feststellen, dass gute Kinofilme immer mehr als eine reine Unterhaltungs-Geschichte erzählen. Sie sind immer auch politisch.

Insofern darf man das Kino nicht isoliert betrachten.

Auch das METROPOL nicht.

Ein Steinwurf von hier entfernt liegen das Kunstmuseum, der Kunstverein, die Oper und das Schauspielhaus. Die Leiterinnen und Leiter dieser Häuser sind allesamt aufgeschlossene und offene Menschen, die zu Kooperationen bereit wären.

Wir müssen uns alle vernetzen, die einzelnen Kunstgattungen beziehen sich immer wieder aufeinander.

Nur zwei Beispiele:

Schon zweimal hat Alexander Kluge wichtige Ausstellungen im Kunstverein gezeigt. Ich könnte mir eine künftige Ausstellung dieses Mannes auch in Zusammenhang mit einer Retrospektive seiner wichtigsten Filme vorstellen.

Selten habe ich soviel über deutsche Geschichte gelernt wie in „Die Patriotin“.

Der Regisseur Dominik Graf hat gerade seinen Film „Fabian“ nach dem großartigen Roman von Erich Kästner fertig gestellt. Der Stoff spielt in den späten 20er Jahren. Thema ist auch der aufkommende Faschismus jener Jahre. Im Kunstmuseum hängen die wichtigsten Arbeiten von Otto Dix, darunter auch das Triptychon „Großstadt“, eine Art Bild zu Buch und Film „Fabian“.

2027, pünktlich zur Internationalen Bauausstellung soll das neue Haus für Film und Medien auf dem Gelände des bisherigen Breuninger Parkhauses fertig sein. Das Fehlen eines Kommunalen Kinos in Stuttgart wurde in vielen Zuschriften zur Petition bemängelt.

Das Haus für Film und Medien soll so etwas wie ein zeitgemäßes Kommunales Kino werden. Im Trägerverein sind viele der wichtigsten Kulturinstitutionen vereinigt. Vom Literaturhaus über die Volkshochschule bis zum Haus des Dokumentarfilms. Wie wäre es, wenn wir nicht sechs weitere Jahre warten, sondern das Haus für Film und Medien schon jetzt sanft aus seinem Dornröschenschlaf wecken. Wir stehen hier vor einem Haus, das man für solch ein Interim nutzen könnte.

Spannen wir in dieser Stadt ein Netz und fangen wir darin all die Immobilienspekulanten, auch die Union Investment, die eine Stadt nur als einen Ort des Konsumierens sehen. Eine Stadt ist für die Menschen da, nicht für den Profit.

Zum Schluss möchte ich noch einmal eine Zuschrift zitieren.

Der Dokumentarfilmer Dominik Wessely hat geschrieben:

„Orchester? Rechnen sich die überhaupt? Theater? Brauchen wir die noch?

Kinos – die Leute sehen sich jetzt doch eh alles im Stream an.

Kinos wie das METROPOL sind über Jahrzehnte gewachsene Orte gesellschaftlicher und kultureller Kommunikation. Sie sang- und klanglos preiszugeben, zeugt von Geschichtsvergessenheit. Geschichtsvergessenheit gefährdet Demokratie.“

Dem ist nichts hinzuzufügen. Danke!



WIR TRAUERN UM

DIE-CORONA-TOTEN

Immer sonntags findet die Aktion "Wir trauern um die Corona-Toten" zurzeit auf dem Stuttgarter Marienplatz statt. Beginn 17 Uhr. Marcel Engler (Loisach Marci) musiziert. Ein stilles Zeichen mit Grablichtern, damit die vielen am Virus verstorbene Menschen nicht als Zahlen und Statistiken abgehakt werden. Keine Reden, keine Demo-Rituale. Eine bundesweite Aktion, die man in den sozialen Medien findet: #coronatotesichtbarmachen















 

Joe Bauer: Im Staub von Stuttgart - Ein Spaziergänger erzählt
 

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